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Dieser November steht ganz im Zeichen der Rechte von Kindern



Am 6. November 2023 präsentierte die steirische Kinder- und Jugendanwältin Denise Schiffrer-Barač gemeinsam mit Landesrätin Simone Schmiedtbauer, der Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr und Stadtrat Kurt Hohensinner das Programm der diesjährigen „Steirischen KinderrechteWoche“. 


Plattform für gelebte Solidarität


Die „Steirische KinderrechteWoche“ als Plattform für gelebte Solidarität sowie für Zusammenhalt und Gemeinschaft gibt Kindern und Jugendlichen rund um den 20. November, dem Internationalen Tag der Kinderrechte, zum achten Mal in Folge bei unterschiedlichen Veranstaltungen und Aktionen eine Stimme, um unüberhörbar und unübersehbar auf ihre Rechte aufmerksam zu machen.


Die Belastungen der letzten Jahre – vor allem die COVID-19-Pandemie, die Klimakrise, der Krieg in der Ukraine und die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen – haben jungen Menschen viel abverlangt. Distanz-Learning, Leistungsdruck, fehlende oder wenige zwischenmenschliche Kontakte, fehlende gemeinsame Aktivitäten wie Sport- oder Sprachreisen sowie auftretende Ängste und Sorgen sind an den jungen Menschen nicht spurlos vorübergegangen. Die Bewältigung dieser Anforderungen setzt die Fähigkeit voraus, sich auf Unbekanntes einzustellen und mit den daraus resultierenden Unsicherheiten umgehen zu können. Krisen führen häufig dazu, den Fokus auf gesellschaftliche Werte zu verlieren und Kinderrechte zu missachten.


„Kinderrechte mehr sichtbar und spürbar machen!“


Die Kinder- und Jugendanwältin des Landes Steiermark Denise Schiffrer-Barač weist daher nachdrücklich darauf hin, dass es unbedingt notwendig ist, Kinderrechte in den Lebenswelten für jedes Kind wieder mehr sichtbar und spürbar zu machen. Dies benötigt Partizipation der Kinder und Jugendlichen sowie die Achtung der Kinderrechte gerade im Hier und Jetzt, um eine gelingende Kindheit und Entwicklung zu gewährleisten. „Die Welt befindet sich gerade massiv im Umbruch, sorgen wir gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Experten für ihre Lebenswelten dafür, dass sie, und damit unser aller Zukunft, menschlich und lebenswert bleibt.“


Simone Schmiedtbauer, Landesrätin für das Lebensressort, stellt sich in den Dienst der Kinderrechte: „Unsere Jüngsten stellen unsere Zukunft dar. Daher sind die Rechte von Kindern und Jugendlichen eines meiner Herzensanliegen und der Gradmesser für eine zukunftsfitte Politik. Kindern und Jugendlichen muss ein Aufwachsen voller Glück, Liebe und Chancen ermöglicht werden – in der Stadt und am Land. Das reicht von Bildungschancen über Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und Angebote, persönliche Talente zu fördern. Wir Erwachsenen tragen eine Verantwortung gegenüber der nächsten Generation. Die Kinderrechtewoche soll uns alle daran erinnern, diese Verantwortung stets wahrzunehmen und mit Leben zu füllen – in der Politik ebenso wie im privaten Umfeld.“


„Sicherheit, Geborgenheit und ein Umfeld, in dem man sich entfalten kann!“


Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr ergänzt: „Sicherheit, Geborgenheit und ein Umfeld, in dem man sich entfalten kann, ist für alle Menschen lebensnotwendig. Es ist eine wichtige Aufgabe der Stadtregierung, alles zu tun, damit kein Kind und kein Jugendlicher übersehen wird. Und es ist unsere Verantwortung, ihre Bedürfnisse und ihre Rechte ernst zu nehmen. Dazu gehören soziale Sicherheit, Bildung ohne Hürden und Zugang zu Gesundheitsversorgung und Freizeiteinrichtungen ebenso wie eine intakte Umwelt. Und Kinder sollen sich darauf verlassen können, dass wir Erwachsene unsere Erfahrungen weitergeben und Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen.“


Stadtrat Kurt Hohensinner betont: „Kinder und Jugendliche mussten speziell in der Corona-Zeit auf sehr viel verzichten, es ist daher unsere Verantwortung als Erwachsene und Politik, jeden Tag aufs Neue auf die Kinderrechte zu achten. Um die jungen Menschen selber zu Wort kommen zu lassen und auf ihre Wünsche und Bedürfnisse einzugehen, hat Graz die größte Kinder- und Jugendbefragung in der Geschichte der Stadt durchgeführt. Als Ergebnis haben wir zum Beispiel sehr kurzfristig die Anzahl der Schwimmkursplätze verdreifacht.“


Bewusstsein um Kinderrechte verstärken


„Die alljährliche steirische Kinderrechte-Woche rückt die Rechte von Kindern und Jugendlichen wieder in den Vordergrund und ist eine wichtige Gelegenheit, das Bewusstsein um diese Rechte zu verstärken. Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, in Sicherheit und Würde aufzuwachsen, sich entwickeln zu können und eine glückliche und gesunde Zukunft zu haben. Wir sollten diese Woche nutzen, um unsere Verpflichtung gegenüber den Kindern wieder in Erinnerung zu rufen und sicherzustellen, dass die Rechte von Kindern gekannt, respektiert und geschützt werden. So wird auch der Landtag Steiermark in dieser Woche mit Workshops die Kinderrechte in den Fokus setzen. Ich bedanke mich bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft und allen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern sehr herzlich für dieses wichtige Engagement“, ergänzt Landtagspräsidentin Manuela Khom.

Die „Steirische KinderrechteWoche“ ist ein Projekt der Kinder- und Jugendanwaltschaft Steiermark in Kooperation mit dem Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz, dem Projekt „Kenne deine Rechte“, beteiligung.st – Fachstelle für Kinder-, Jugend- und BürgerInnenbeteiligung sowie dem Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14. 

Das Programm der „Steirischen KinderrechteWoche“ ist  hier zu finden, weiterführende Informationen bietet die  Website der Kija Steiermark.


Fotocredits: Land Steiermark/Robert Binder

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