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Digitale Wege der Zukunft: Wie Jugendliche online Informationen finden und nutzen

  • la6098
  • 25. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit



Beim BBO-Vernetzungstreffen Südweststeiermark am 18. September im Schloss Laubegg drehte sich alles um die Frage, wie Jugendliche heute online Informationen finden und wie man sie dabei gut begleiten kann.


Jugendliche auf Informationssuche im Netz

Ein Höhepunkt war der Vortrag von Digitalisierungsexperte Harald Koberg. Er zeigte auf, wie junge Menschen im Internet unterwegs sind und warum es so wichtig ist, sie beim kritischen Umgang mit digitalen Inhalten zu unterstützen. Dabei ging er auch auf die Rolle von Influencer:innen ein, die mit ihren Beiträgen und Meinungen zum Teil erheblichen Einfluss auf die Sichtweisen Jugendlicher haben können. Umso wichtiger sei es, junge Menschen zu befähigen, Inhalte reflektiert zu betrachten und sich eine eigene, fundierte Meinung zu bilden.


Das Regionalmanagement Südweststeiermark, Peter Music (Regionales Jugendmanagement) und Petra Sabathi (Regionale Koordination für Bildungs- und Berufsorientierung), stellten außerdem aktuelle Projekte vor: darunter die regionale Jugendstrategie, die interaktive Jugendlandkarte der Südweststeiermark sowie WasWerden.info, eine Plattform zur Berufsorientierung in der Steiermark.


Diskussionen zu regionalen Ansätzen in der Berufsorientierung

An fünf Thementischen diskutierten die Teilnehmer:innen praxisnahe Fragen, wie digitale und regionale Angebote in der Berufsorientierung und wie diese am sinnvollsten genutzt werden können. Dabei kamen zahlreiche interessante Perspektiven und Lösungsansätze hervor: Steiermarkweit, in der Region, aber auch online gibt es viele Angebote zur Berufsorientierung, zum Beispiel Bildungsmessen, Berufspraktische Tage, Betriebserkundungen, "Bring dein Kind zur Arbeit mit“, "Job Dating” oder den “Berufsinfomat” uvm. Zudem werden Jugendliche im Berufsorientierungsprozess am stärksten von ihren Eltern sowie von Lehrer:innen begleitet.


Bei virtuellen Angeboten gibt es jedoch einige Schwierigkeiten: Oft fehlt die Zeit, die

passende technische Ausstattung oder die Sicherheit im Umgang mit den Programmen. Mehr digitale Grundbildung wäre daher ein wichtiger Wunsch, um diese Herausforderungen besser bewältigen zu können und die Verbindung von Digital und Regional optimal nutzen zu können. Petra Sabathi freut sich über die Ergebnisse: „Es ist schön zu sehen, wie viel bereits in Kombination (digital und in der Region) durchgeführt wird und wie durch die Vernetzung neue Ideen und Ansätze entstehen“.


Weitere Informationen:

Die Jugendlandkarte Südweststeiermark ist unter www.jugendlandkarte.com

aufrufbar. Die Präsentation von WasWerden.info findet am 29.09.2025 von 11:00-14:00 in

Fohnsdorf statt.


Fotocredits: RMSW_VA

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