„Eine steirische Odyssee" auf der Wildoner Schlossbergbühne
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Was passiert, wenn Homers antikes Epos in der steirischen Polit- und Kulturszene der 1970er-Jahre landet? Genau das fragt sich Gerhard Rath in seiner Komödie „Eine steirische Odyssee", die Regisseur Jürgen Gerger vom 17. Juli bis 1. August auf der Wildoner Schlossbergbühne inszeniert.
Die Protagonisten einer steirischen Odysee
Im Mittelpunkt stehen drei Hausbesetzer: der desillusinierte Ex-Banker Ulrich, der Arbeiter Elmar und der ewig studierende Kommunist Peter. Nach einer Vietnam-Demo geraten sie zwischen die Fronten: Polizei, radikale Frauengruppen, ein konservativer Landeshauptmann und sein skrupelloser politischer Herausforderer wollen alle ein Stück vom Kuchen. Und irgendwo in diesem Chaos taucht auch Penny wieder auf, die frühere Mitbewohnerin, jetzt Wahlkampfmanagerin und schwanger, ohne zu wissen von wem.
Wilder Ritt durch die 70-er Jahre
Die schräge, musikalische, liebevoll-chaotische Reise beginnt als Flucht und wird zur Odyssee durch die steirische Gesellschaft: Vom Landespolitik-Parkett über eine esoterische Sirenengruppe bis zum Rockfestival stolpern die drei Alt-Hippies und von Abenteuer zu Abenteuer. Bei dem wilden Ritt durch die 70-er Jahre durch das Steirerland werden die drei Freunde immer von den Göttern des Olymp sowie einer blinden Seherin begleitet.
Herz, Humor und ordentlich Schmäh
Die Wildoner verweben antike Mythologie mit steirischem Schmäh, politischer Satire und einem gehörigen Schuss Musikkomödie, denn am Ende könnte ausgerechnet ein alter Bandsong der drei Chaoten über ihr Schicksal entscheiden. Die steirische Odysee hat eben ihre eigenen Götter!
Aufführungstermine
Die Premiere wird „Eine steirische Odyssee“ am 17. Juli ab 20 Uhr feiern.Weitere Spieltermine sind dann am 18.,19., 23., 24., 25., 26., 30., und 31. Juli sowie am 1. August mit Spielbeginn um jeweils 20 Uhr.Näheres unter wildoner-schlossbergbuehne.at
Fotocredit: Edi Haberl







