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„Es braucht Sicherheit im realen und im digitalen Raum“

  • 9. Juli 2025
  • 3 Min. Lesezeit


Nach der ersten Sitzung des Beirates für Gewaltprävention fordern LH-Stv. Khom und LR Kornhäusl, dass es nunmehr unbedingt Sicherheit im realen und im digitalen Raum brauche.


Die unfassbar tragische Amoktat am BORG Dreierschützengasse in Graz am 10. Juni 2025 hat auf erschütternde Art und Weise verdeutlicht, dass auch unsere steirischen Bildungseinrichtungen und damit steirische Kinder und Jugendliche nicht vor extremen Gewalttaten gefeit sind.


Es braucht wohlüberlegte Maßnahmen 


Die Steirische Volkspartei mit Landesparteiobfrau LH-Stellvertreter Manuela Khom an der Spitze betont, dass es keine Schnellschüsse, sondern wohlüberlegte Maßnahmen braucht. Am 7. Juli 2025 hat sich der Beirat für Gewaltprävention zum ersten Mal getroffen. Bis Herbst werden in fünf Clustergruppen konkrete Ergebnisse erarbeitet. Die Leitung des Clusters „Elternbildung, Lebensumfeld Familie“ übernimmt Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom. Für den Bereich „Sicherheit im digitalen Raum“ zeichnet sich Gesundheitslandesrat Dr. Karlheinz Kornhäusl verantwortlich.

 

"Unsere Schulen müssen sichere Orte sein!"


„Der Amoklauf am Grazer BORG Dreierschützengasse hat uns als gesamte Gesellschaft tief erschüttert. Unsere Schulen müssen sichere Orte für junge Menschen und all jene, die dort arbeiten, sein. Deshalb war es uns als Landesregierung ein zentrales Anliegen, rasch, aber mit Bedacht zu handeln. Der Beirat zur Gewaltprävention ist unterteilt in fünf Clustergruppen, in denen bis Herbst konkrete Ergebnisse erarbeitet werden sollen. Wir müssen insbesondere unsere Familien stärken – denn dort beginnt Prävention. Als Mutter und Politikerin ist es mir ein persönliches Anliegen, Eltern gezielter zu unterstützen, damit sie ihren Kindern Halt, Orientierung und Sicherheit geben können.

Der Beirat wird Maßnahmen erarbeiten, für mehr Schutz, bessere Zusammenarbeit aller Systeme und ein starkes, verantwortungsvolles Miteinander in der Steiermark. Ich danke allen, die sich in dieses wichtige Projekt einbringen – sei es im Beirat, in den Clustergruppen oder in der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“, so Landesparteiobfrau Landeshauptmann-Stellvertreterin Khom.


"Herausforderungen, die wir nicht ignorieren dürfen"


„Als Gesundheitslandesrat liegt mir besonders am Herzen, dass unsere Kinder und Jugendlichen sicher und gesund aufwachsen – auch in der digitalen Welt, die für sie immer mehr Alltag ist. Cybermobbing, Internetsucht und fehlende Medienkompetenz sind Herausforderungen, die wir nicht ignorieren dürfen. Es gibt bereits viele wertvolle Angebote und einen Aktionsplan, um Suchterkrankungen durch Medienkonsum vorzubeugen und Betroffene zu unterstützen. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Aktionsplans ist es auch, das Bewusstsein bei Eltern, Lehrkräften und Betreuungspersonen zu stärken – dafür, wie man Warnsignale erkennt, angemessen reagiert und Kinder im Umgang mit digitalen Medien begleitet. Mein Ziel ist es, diese Arbeit weiter voranzutreiben und präventive Maßnahmen zu stärken, damit junge Menschen gestärkt und selbstbewusst durch die digitale Welt gehen können“, mein Gesundheitslandesrat Dr. Kornhäusl.

 

Fünf Clustergruppen sollen Ergebnisse liefern


Zu den fünf Clustergruppen werden jeweils Expertinnen und Experten hinzugezogen.

Ziel ist es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die rasch wirksam werden können – auch bauliche Veränderungen und niederschwellige Sicherheitsmaßnahmen sollen Teil des Konzepts sein. Im Fokus stehen unter anderem die bessere Unterstützung von Bildungseinrichtungen, verstärkte Angebote für Familien sowie ein gezielteres Erreichen der Eltern. Gleichzeitig werden Maßnahmen in den Bereichen Prävention und außerschulische Jugendarbeit weiterentwickelt, um Radikalisierung, Gewalt und soziale Konflikte frühzeitig zu erkennen und möglichst zu verhindern.

 

Auch die zunehmenden Herausforderungen im digitalen Raum werden aufgegriffen: Mit dem Themenfeld differenzierter Umgang mit Sozialen Medien und dem Schutz vor gefährlichen Inhalten befasst sich eine eigene Clustergruppe. Die Arbeit der Clustergruppen startet umgehend. Bis Oktober sollen konkrete Ergebnisse vorliegen, um mit der Umsetzung bereits im Herbst zu beginnen.


Fotocredits: Land Steiermark

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