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Jahrhundertprojekt für Kaserne Straß: 11,3 Millionen für neues Werkstättengebäude

vor 10 Minuten
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Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eröffnete kürzlich ein neues Werkstättengebäude in der Erzherzog-Johann-Kaserne in Straß. Das Gebäude dient künftig der Instandhaltung, Reparatur und Überprüfung bestehender sowie neu beschaffter Fahrzeuge und Waffensysteme. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 11,3 Millionen Euro.


Die Werkstätte umfasst unter anderem fünf Werkstättenplätze für Lkw und gepanzerte Radfahrzeuge, drei für Kleinfahrzeuge sowie einen für Waffen und informations- und kommunikationstechnologische Geräte. Ergänzt wird die Ausstattung durch ein Werkzeugdepot, ein Ersatzteillager sowie Kanzleien, Aufenthalts- und Sanitärbereiche für das Personal. Die Kapazitäten wurden auf den steigenden Bedarf durch die Beschaffung neuer Fahrzeuge und Ausrüstung ausgelegt. Jährlich erfolgen rund 400 Instandsetzungen und Überprüfungen von Fahrzeugen, 800 von Waffen und 500 von informations- und kommunikationstechnologischen Geräten. Das Gebäude wurde in Massivbauweise aus Ortbeton und vorgefertigten Bauteilen mit Wärmedämmverbundsystem errichtet.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Eine moderne Ausrüstung braucht eine leistungsfähige Infrastruktur. Mit diesem Bauprojekt schaffen wir die notwendigen Voraussetzungen, um Fahrzeuge und Waffensysteme rasch und zuverlässig instand zu halten. Damit stärken wir nachhaltig die Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit unseres Bundesheeres.“


Die neue Werkstätte bündelt fahrzeugtechnische Waffenstandsetzungen sowie Informations- und Kommunikationstechnologien an einem Standort. Für das dort stationierte Jägerbataillon 17 mit gepanzerten Fahrzeugen ist die technische Betreuung besonders wichtig. Die baulichen Voraussetzungen für Einsatzbereitschaft, Durchhaltefähigkeit und Schutz standen im Mittelpunkt des Projekts. Die bestehende Infrastruktur wurde in die Planung einbezogen. Das Gebäude im Garagenbereich wurden im Zuge des Neubaus von der Gasversorgung auf eine nahe Wärmeversorgung umgestellt. Für den Standort ist außerdem eine Notfallversorgung von mindestens 14 Tagen vorgesehen, um die Funktionsfähigkeit auch bei einem Ausfall der öffentlichen Versorgung zu sichern.


Die Direktion 7 – Infrastruktur ist eine Dienststelle des Bundesministeriums für Landesverteidigung und für das militärische Bau-, Liegenschafts- und Wohnungswesen sowie weitere Bereiche wie Forstwirtschaft und Vermessung zuständig. Sie plant und verwaltet Bauprojekte, Instandsetzungsmaßnahmen und die Ausstattung von Kasernen und trägt damit wesentlich zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Infrastruktur des Bundesheeres bei.



Fotocredits: HBF/ Carina Karlovits

 

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