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Klimaneutralität im Kernraum Leibnitz

  • vor 8 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit im Kernraum Leibnitz bei Themen wie Energieeffizienz und Klimaschutz gewinnt zunehmend an Bedeutung. Beim zweiten Umweltgespräch von SÖBA stand genau dieses Thema im Mittelpunkt.


SÖBA ist eine politisch unabhängige Gemeinschaft, die sich für das Erreichen der Klimaneutralität 2040 einsetzt, um eine lebenswerte Umwelt zu erhalten. Am 26.02.2026 luden sie zum zweiten Umweltgespräch im Bildungshaus Schloss Retzhof und diskutierten ihre Anliegen mit mehr als 20 Vertretern der geladenen Gemeinen aus dem Kernraum Leibnitz.


Beeindruckende Vortragende


Frau Mag.a Daniela Kletzan-Slamanig, Senior Economist des WIFO stellte an diesem Abend die Frage: „Können wir uns (KEINEN) Klimaschutz leisten?” Beantwortet wurde diese durch die Tatsache, dass die Kosten des Zuwenigtuns jedenfalls höher sind, als rechtzeitige Investitionen in den Klimaschutz.


Frau Mag.a Martina Lepschi, Projektleiterin der Modellregion Bioökonomie & Kreislaufwirtschaft Steirisches Vulkanland stellte die “Vision 2040 – Zur lebenswertesten Region durch Kooperationskultur und Inwertsetzung im Steirischen Vulkanland” vor.


Frau Margit Schlagbauer, MSc, berichtete über die bereits 19 Jahre währende “Erfolgsgeschichte der Ökoregion Kaindorf”.


Gemeinsam betonten die Vortragenden die Notwendigkeit regionaler Zusammenarbeit und die untrennbare Verbindung von Ökonomie und Ökologie.


Perspektiven für den Kernraum Leibnitz


Heinrich Schwarzl von SÖBA gibt anschließend einen Ausblick in die Zukunft aus der Sicht der Gemeinschaft: Für die Bevölkerung könne ein spürbarer Mehrwert geschaffen werden. Dazu müsse ein gemeinsamer „Klimaneutralitätsfahrplan Kernraum Leibnitz 20240“ erarbeitet und noch in dieser Gemeinderatsperiode mit der Umsetzung begonnen werden. Dabei müssten die Grundsätze der Gemeinsamkeit beachtet werden, die Kosten geschont und die Zeit optimiert. SÖBA bietet sich an, ehrenamtlich die Projektsteuerung, das Monitoring und die Öffentlichkeitsarbeit zu übernehmen.


An der anschließenden, zukunftsorientierten und verantwortungsvollen Diskussion beteiligten sich Vertreter sämtlicher geladener Gemeinden. Besonders erfreulich ist für SÖBA, dass die Diskussion und Ideenfindung weitergeht.


Unterstützend wird SÖBA zeitnah aussagekräftige Konzeptunterlagen erarbeiten und an alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte der Gemeinden Gabersdorf, Gralla, Heimschuh, Leibnitz, Tillmitsch und Wagna übermitteln. SÖBA hat sich auch bereit erklärt, an den folgenden Beratungen über diese Konzeptunterlagen in den einzelnen Ausschüssen und Gemeinderatsitzungen teilzunehmen, wenn dies gewünscht wird.



Fotocredits: Josef Ringert
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