Landesbauerntag des Steirischen Bauernbundes: Wahlauftakt mit neuem Schwung, klarer Haltung und starkem Gestaltungswillen
- la6098
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Mit starkem Zusammenhalt, voller Motivation und einem klaren politischen Auftrag eröffnete der Steirische Bauernbund am Landesbauerntag offiziell den Wahlkampf zur Landwirtschaftskammerwahl am 25. Jänner 2026. Rund 500 Bäuerinnen und Bauern aus allen Regionen der Steiermark folgten der Einladung in die Hügellandhalle nach St. Margarethen an der Raab und setzten damit ein sichtbares Zeichen für eine starke bäuerliche Interessenvertretung.
Wahlauftakt mit Bedeutung
Auch zahlreiche Ehrengäste konnte der Steirische Bauernbund begrüßen. Unter ihnen Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, Bauernbundpräsident Abg.z.NR Georg Strasser mit Direktorin Corinna Weissl, die Nationalratsabgeordneten Christoph Stark, Ernst Gödl und Andreas Kühberger, Wirtschaftsbund-Landesobmann Präsident Josef Herk, ÖAAB-Landesobmann Günter Ruprecht, Seniorenbundobmann Ernest Schwindsackl, Klubobmann LAbg. Lukas Schnitzer mit den Abgeordneten Franz Fartek, Theresia Heil, Johannes Wieser und Silbia Karelly sowie ÖVP-Landesgeschäftsführer Georg Preßler und den Generalsekretär des Landwirtschaftsministeriums Johannes Abentung sowie die ehemaligen Landesobmänner Gerhard Wlodkowski und Franz Titschenbacher.
Kantig, kraftvoll und konsequent
Der Landesbauerntag stand ganz im Zeichen der Neuausrichtung des Bauernbundes. Mit Simone Schmiedtbauer an der Spitze sowie Spitzenkandidat Andreas Steinegger als Kammerpräsidenten und Bernd Brodtrager als Direktor tritt der Bauernbund politisch kantiger, präsenter und kommunikativer auf. Der Steirische Bauernbund bekräftigte beim Landesbauerntag zudem seinen Anspruch, auch künftig die gestaltende Kraft in der Landwirtschaftskammer zu sein. Als einzige politische Partei in der Wahlbewegung setz sich der Bauernbund rund um die Uhr und auf allen Ebenen, von der Gemeinde bis nach Brüssel, konsequent für die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern ein Diese dauerhafte Präsenz und Durchsetzungskraft sind entscheidend, um praxisnahe Lösungen zu erreichen und die Interessen der bäuerlichen Familienbetriebe wirksam zu vertreten.
Klarer Fahrplan
Im Mittelpunkt der politischen Botschaften standen mehr Entscheidungsfreiheit für Höfe, die Vereinfachung für Stallum- oder neubauten, die Notwendigkeit für Pflanzenschutzmittelzulassungen zur Absicherung der Versorgungssicherheit, schnellere Entnahmemöglichkeiten von Risiko- und Problemwölfen sowie der klare Einsatz gegen zusätzliche Belastungen durch EU-Vorgaben wie die Renaturierungs- oder Entwaldungsverordnung.

"Nein" zu Mercosur
Ein klares Nein richtet der Steirische Bauernbund an das Mercosur-Abkommen. Handel ist der Land- und Forstwirtschaft wichtig. Der Bauernbund kann keinem veralteten Handelsabkommen zustimmen, das die landwirtschaftlichen Anliegen nicht berücksichtigt und keine Transparenz entlang der Wertschöpfungskette aufweist. „Freihandel darf nicht auf dem Rücken unserer Bäuerinnen und Bauern ausgetragen werden“, lautet die klare Linie des Bauernbundes.
Vielfalt sichern
Ebenso deutlich ist die Position zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP): Der Steirische Bauernbund tritt für eine eigenständige, faire und infaltionsangepasste GAP ein, die die Weiterentwicklung des ländlichen Raumes stärkt, bäuerliche Einkommen stützt und Klima- und Umweltleistungen berücksichtigt. Besonderes Augenmerk legt der Steirische Bauernbund auf junge Hofübernehmer, die bei Stall- und Investitionsvorhaben einfache, planbare Voraussetzungen benötigen. Ebenso bekennt sich der Bauernbund klar zu einer starken Almwirtschaft, höheren Auftriebsprämien und zu einer Agrarpolitik, die die Vielfalt der steirischen Landwirtschaft sichert. Ein zentraler Punkt bleibt zudem die Entlastung bei den Sozialversicherungsbeiträgen, um bäuerliche Familien spürbar zu entlasten.
Mit neuem Schwung und Motivation
Der Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark und Spitzenkandidat des Steirischen Bauernbundes, Andreas Steinegger, bekräftigte gemeinsam mit Vizepräsidentin Maria Pein den Anspruch, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen: „Wir stehen für eine Landwirtschaft mit Zukunft – mit Sicherheit, Wertschöpfung und Perspektive für unsere bäuerlichen Familien. Der Steirische Bauernbund tritt mit neuem Schwung, voller Motivation und mit Gestaltungswillen an. Gemeinsam wollen wir weiterhin gestalten und die Interessen unserer Bäuerinnen und Bauern kraftvoll vertreten,“ so Steinegger.
Richtungsentscheidende Wahl
Bauernbundobfrau und Landesrätin Simone Schmiedtbauer ergänzte in ihrer Rede: „Die Landwirtschaftskammerwahl ist eine Richtungsentscheidung: Entweder bäuerliche Interessen haben weiterhin Gewicht – oder sie werden durch Zersplitterung geschwächt. Der Bauernbund hat gezeigt, was eine starke Interessenvertretung bewirken kann: mit der höchsten Beregnungsförderung für den Obstbau in ganz Österreich, mit einem abgesicherten Agrarbudget für unsere Betriebe und mit gezielter Unterstützung für Jungbäuerinnen und Jungbauern sowie kleinere und mittlere Betriebe. Jetzt geht es darum, diesen Weg fortzusetzen – mit einer eigenständigen, fairen und inflationsgeschützten Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), einfacheren Stallbauten, ausreichend Pflanzenschutzmitteln, gerechteren SVS-Beiträgen und einem klaren Stopp für Bürokratie. Nur ein starker Bauernbund sichert Rückhalt für unsere Betriebe und eine klare Stimme für die steirische Land- und Forstwirtschaft.“
Ökonomieratstitel verliehen
Im feierlichen Rahmen des Landesbauerntages verlieh Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom zusammen mit dem Generalsekretär des Landwirtschaftsministeriums Johannes Abentung in Vertretung von Minister Norbert Totschnig zudem die Ökonomieratstitel an verdiente Persönlichkeiten der steirischen Landwirtschaft. Ausgezeichnet wurden Hubert Lang, Herbert Lebitsch, Norbert Narnhofer, Siegfried Klobassa, Andreas Radlingmaier und Anton Trettenbrein– als Anerkennung für ihr langjähriges, herausragendes Engagement für den bäuerlichen Berufsstand.
Appel zur Wahl
Mit 379 Kandidatinnen und Kandidaten in der gesamten Steiermark stellt der Steirische Bauernbund ein breit aufgestelltes, kompetentes Team, das mit Herz, Wissen und Bodenständigkeit Verantwortung übernimmt. Der klare Appell zum Abschluss des Landesbauerntages: Ab 13. Jänner heißt es hingehen, Bauernbund wählen und mitbestimmen – für eine starke bäuerliche Vertretung in der Landwirtschaftskammer und den Bezirkskammern.
Fotocredits: Arthur





