Landesprämierung: Edelbrenner aus dem Bezirk Leibnitz sind die großen Gewinner
- la6098
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Bei der Landesprämierung Edelbrände 2026 der Landwirtschaftskammer Steiermark heimsten Edelbrenner aus den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg unglaubliche 14(!) Landessiege ein. Die Edelbrennerei Günter Peer darf sich über einen ein großartiger Dreifachlandessieg freuen, Renate und Josef Kolar sowie Barbara Hainzl-Jauk über Doppellandessiege. Zudem erzielten die Bezirke Leibnitz und Deutschlandsberg auch noch zusätzlich 71 Goldene und 86 Silberne!
Perfektionisten und Routiniers
Ein Dreifachlandessieger und zwei Doppellandessieger überstrahlen die Edelbrand-Landesprämierung 2026 der Landwirtschaftskammer. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs – denn die Fachjury kürte weitere 17 Single-Landessieger! Und das Rennen geht im Mai weiter, wenn diese Betriebe um den begehrten Titel „Edelbrenner des Jahres 2026“ rittern.
Großer Triumph für die steirischen Edelbrand-Größen bei der Landesprämierung der Landwirtschaftskammer: Der grandiose Dreifachlandessieger Günter Peer aus Leitring brilliert mit seinen Spezialitäten Bränden – Quittenbrand, Himbeerbrand und Vogelbeerbrand. Dicht gefolgt von zwei hervorragenden Doppellandessiegern: Barbara Hainzl-Jauk aus Frauental (Schilchertresterbrand, Schilcherlikör) und Renate und Josef Kolar aus Großklein (Pfirsichbrand und Zwetschkenbrand im Eichenfass).

Wie große Sieger die Gaumen umspielen
Vollendung in Geschmack und Geruch, Fruchtigkeit, Typizität, Fehlerfreiheit, ein entsprechendes Mundgefühl und perfekte Harmonie sind die alles entscheidenden Kriterien nach denen die 22-köpfige Fachjury die eingereichten Edelbrände bei einer zweitägigen Blindverkostung testet und beurteilt. Bewertet wurde im 20 Punkte Schema, wobei zumindest 16 von 20 möglichen Punkten erreicht werden müssen, um überhaupt eine Prämierung zu erhalten. Nur die allerbesten Produkte zogen ins Finale ein, wo im Knockout-Verfahren die Sieger ermittelt werden.
Und das sind die großen Sieger:innen des Jahres 2026:

Die Landessieger:
Bezirk Leibnitz:
Dreifachlandessieg: Edelbrennerei Peer Günter mit Quitte, Himbeere & Vogelbeere
Doppellandessieg: Kolar Renate und Josef mit Pfirsich & Zwetschke im Eichenfass
Single-Landessieg: Landesgut Silberberg mit Muskateller Tresterbrand
Single-Landessieg: Österr. steilstes Weingut Malli mit Zigarrenbrand X 10 Jahre
Single-Landessieg: Schober Gerald mit Kriecherl-Brand
Single-Landessieg: Wein.Gut.Pugl mit Zwetschkenbrand
Single-Landessieg: Weingut Felberjörgl mit Weinbrand
Bezirk Deutschlandsberg:
Doppellandessieg: Hainzl-Jauk Barbara mit Schilchertresterbrand & Schilcherlikör
Single-Landessieg: Obstveredelung Resch vlg. Kaiser mit Kaiser´s Apfelbrand
Single-Landessieg: Weingut Glirsch Fam. Krottmayer mit Marillen Brand

Großer Run auf den landesweiten Destillerie-Wettbewerb.
„Die Edelbrand-Herstellung ist für viele steirische Obstbauern ein wachsendes Standbein, teilweise ist sie sogar schon zur Haupteinnahmequelle geworden. Viele Obstbaubetriebe können dadurch weitergeführt werden“, sagt Herbert Muster, Leiter des Obstbaureferates in der Landwirtschaftskammer. Dies zeigt sich auch im großen Run auf die Landesprämierung: Im heurigen Jahr haben 108 Obstveredelungsbetriebe 511 Proben eingereicht. „Die Landessieger kommen aus allen Teilen der Steiermark. Die Spitzenplätze sind heiß umkämpft und es gab bis zum Schluss ein ‚Kopf-an-Kopf-Rennen‘. Insgesamt wurden in 24 Kategorien die allerbesten der besten Edelbrände, Spirituosen und Liköre mit dem Titel Landessieger 2026 ausgezeichnet“, sagt Verkostungschef Georg Thünauer.

Klassiker wieder im Vormarsch
„Die Dominanz der begehrten Edelbrände aus Kernobst wie Äpfeln, Birnen, Quitten und Steinobst wie Marillen, Kirschen, Zwetschken und dem traditionellen steirischen Kriecherl ist nach wie vor ungebrochen. Als spannende Nischen haben sich in den vergangenen Jahren auch alkoholärmere Liköre, vor allem aber in Holz gereifte Brände etabliert – die oft wesentlich kräftiger und dichter sind als der klassische klare Fruchtbrand“, bilanziert Thünauer.

Auszeichnungsplakette auf Flaschen und Hoftafeln
Die prämierten Obstveredler dürfen ihre erlesenen Produkte mit der runden Auszeichnungsplakette „Landessieger 2026“, „Gold bei der Landesbewertung 2026“ oder „Ausgezeichnet bei der Landesbewertung 2026“ kennzeichnen. Außerdem erhalten die Landessieger eine goldene Hoftafel mit der Aufschrift „Landessieger 2026“ und alle prämierten Betriebe die begehrte grüne Hoftafel, die über ihre Leistungen informieren.

Fotocredit: ©Foto Fischer





