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Lercher und Kerschler: „Die Menschen in Leibnitz erwarten sich zurecht die beste Gesundheitsversorgung"

  • vor 11 Minuten
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Studie zeigt klar – Nette Worte der Landesregierung und KAGes können Bevölkerung nicht täuschen.

Eine aktuelle Studie, deren Ergebnisse in „Mein Bezirk“ veröffentlicht worden sind, zeigt neuerlich, wie groß die Unzufriedenheit der steirischen Bevölkerung mit der Gesundheitsversorgung ist und unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf. Gerade bei Fachärztinnen und Fachärzten bestehen Versorgungslücken, während gleichzeitig der Druck auf die bestehenden Strukturen und das Personal steigt.


Diese Missstände sind auch ein Resultat der verpfuschten ÖGK-Reform unter dem ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz. Der steirische SPÖ Chef Max Lercher pocht deshalb auf die im Regierungsprogramm der Bundesregierung festgelegte Evaluierung dieser Reform und eine Rückabwicklung. Auch die KAGes ist jedoch gefordert, sich noch stärker neue Konzepte zur Schließung der Versorgungslücke bei Fachärztinnen und Fachärzten zu überlegen. 


„Die Steirerinnen und Steirer haben ein Recht darauf, dass sie in allen Bezirken eine wohnortnahe und hochwertige medizinische Versorgung vorfinden. Was wir derzeit erleben, ist aber das Gegenteil: Während es an Kassenärztinnen und Kassenärzten fehlt, werden gleichzeitig Einsparungen und Leistungskürzungen beinhart durchgezogen und steirisches Steuergeld dafür ausgegeben, dass der gesetzliche Versorgungsauftrag von der Landesregierung auf andere Bundesländer abgewälzt wird. Das ist der völlig falsche Weg“, kritisiert Lercher die Gesundheitspolitik der Landesregierung.


„Die Ergebnisse der Studie sind für uns keine Überraschung, da wir im Bezirk bereits seit langer Zeit Maßnahmen zur Verbesserung der regionalen Gesundheitsversorgung einfordern. Der Mangel an Fachärztinnen und Fachärzten beschäftigt die Leibnitzerinnen und Leibnitzer zurecht, denn hier braucht es dringend Taten der Landesregierung. Die Menschen im Bezirk haben sich die beste Gesundheitsversorgung verdient – dafür werden wir als steirische Sozialdemokratie auch weiterhin kämpfen“, sagt die Stellv. SPÖ-Bezirksvorsitzende Bernadette Kerschler. 


Die steirische Sozialdemokratie fordert deshalb erneut, zuerst das Management der KAGes und die Strukturen in den Chefetagen zu hinterfragen, bevor bei der Versorgung vor Ort gekürzt wird. Gerade angesichts der zuletzt bekannt gewordenen Millionenbeträge für externe Beratung sei es notwendig, Transparenz herzustellen und die Effizienzpotenziale innerhalb der KAGes konsequent zu heben.


„Wir müssen über Effizienz reden – aber bitte dort, wo sie tatsächlich einen Vorteil für die Steirerinnen und Steirer bringt: bei Managementstrukturen, Doppelgleisigkeiten und in den Chefetagen. Es kann nicht sein, dass bei der Versorgung gekürzt wird, während gleichzeitig in den oberen Etagen die Transparenz bei Millionenausgaben fehlt“, so Lercher.

„Wir sind jederzeit bereit, über Effizienz und notwendige Reformen zu reden. Aber wir werden uns dagegen wehren, dass die Gesundheitsversorgung weiter ausgedünnt wird. Durch diese Studie wird auch klar: Die Steirerinnen und Steirer lassen sich von den netten Worten der Landesregierung und der KAGes nicht täuschen. Landeshauptmann Kunasek, Gesundheitslandesrat Kornhäusl und die KAGes sind daher gefordert, die Lebensrealität der Bevölkerung endlich ernst zu nehmen“, so Lercher abschließend.


Fotocredit: SPÖ
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