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Ehrenamtlicher Einsatz im Naturpark Südsteiermark

  • 7. Aug. 2025
  • 1 Min. Lesezeit


Ehrenamtliche Mitglieder der Berg- und Naturwacht Leibnitz setzen sich im Rahmen eines Projekts zum Erhalt wertvoller Lebensräume für den Schutz und die Wiederherstellung der Naturlandschaften im Naturpark Südsteiermark ein.


Der Naturpark Südsteiermark zeichnet sich durch besondere Landschaften aus, die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum bieten. Doch gebietsfremde Pflanzen wie der Japanische Staudenknöterich und das Drüsige Springkraut verdrängen auch hier die heimische Vegetation und stellen damit eine Bedrohung für die natürliche Vielfalt von Flora und Fauna dar. Zudem steigern sie die Gefahr von Rutschungen und Erosionen.


Das Projekt "Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme in Naturparken Österreichs" setzt hier an und verfolgt das Ziel, genau diese artenreichen Naturräume zu schützen oder so weit wie möglich wiederherzustellen. Im Naturpark Südsteiermark betrifft dies neben den drei Sulm-Altarmen in Heimschuh auch den Sulm-Altarm bei Pistorf und den geschützten Landschaftsteil Heiligengeistklamm in Leutschach an der Weinstraße.

Die aufwändigen Erhaltungsmaßnahmen werden von ehrenamtlichen Mitgliedern der Berg- und Naturwacht Leibnitz umgesetzt. Mit fachlich fundiertem Naturschutzwissen und regelmäßigen Mahd-Einsätzen gelingt es, invasive Pflanzenarten wirkungsvoll zurückzudrängen und so die natürlichen Tier- und Pflanzenarten zu unterstützen.


Österreichweiter Einsatz

Im Rahmen des Kooperationsprojekts des VNÖ (Verband der Naturparke Österreichs) wird österreichweit daran gearbeitet, geschädigte Ökosysteme zu revitalisieren und sie von invasiven Pflanzenarten zu befreien. Auch der Naturpark Kaunergrat in Tirol, Kamptal-Schönberg in Niederösterreich, Rosalia Kogelberg im Burgenland sowie der Natur-

und Geopark Steirische Eisenwurzen sind Teil des Projekts, das mit Unterstützung des Biodiversitätsfonds von der Europäischen Union, NextGenerationEU und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft finanziert wird.



Fotocredits: K.K.

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