Tag der Inklusion (5. Mai) - Chancen statt Hürden: eine Arbeitswelt für alle
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Chancen statt Hürden schaffen: Zum diesjährigen Tag der Inklusion rückt die Lebenshilfe Steiermark das Recht auf Arbeit in den Mittelpunkt. Ein gemeinsamer, inklusiver Arbeitsmarkt bringt Chancen für alle: Menschen mit Behinderungen können ihre Fähigkeiten und Talente einbringen und unter Beweis stellen. Die gelebte Vielfalt stärkt Unternehmen nachhaltig und macht sie zukunftsfähig.
Das Recht auf einen fairen Zugang zu Arbeit ist in Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) verankert, zu der sich Österreich vor mittlerweile 18 Jahren bekannt hat.
„Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf der Grundlage der Gleichberechtigung mit anderen auf Arbeit; dies beinhaltet das Recht auf die Möglichkeit, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die in einem offenen, inklusiven und für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld frei gewählt oder angenommen wird.“ UN-BRK, Artikel 27
Barrieren abbauen, Vielfalt fördern
Die steirischen Lebenshilfen unterstützen und bestärken Menschen mit Behinderung auf dem Weg zur Inklusion – auch in der Arbeitswelt. Genau das leistet zum Beispiel das Projekt „Step by Step“ seit Jahren erfolgreich: Menschen mit Behinderungen werden hier über einen längeren Zeitraum dabei begleitet, am ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen – Schritt für Schritt eben. Diese Übergangszeit ermöglicht den Projekt-Teilnehmenden, in ihre neue Aufgabe hineinzuwachsen. Unternehmen bietet die Zeit die Chance, etwaige Vorbehalte und Barrieren abzubauen und die Menschen kennenzulernen. Unterstützt werden beide Seiten dabei von Expert:innen der Lebenshilfen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Erfolgsgeschichten aus der Arbeitswelt
Robert Oberreiter ist einer der Teilnehmer:innen des Projekts „Step by Step“. Er arbeitet seit 2024 in Judenburg im Gasthaus Stocker – und ist dort inzwischen zu einem Teammitglied geworden, das niemand mehr missen will. Für den 23-Jährigen hat sich viel verändert: „Ich brauche ab und zu schon Unterstützung, aber insgesamt bin ich viel selbstständiger geworden.“



