„Top 30 unter 30“: Jungunternehmer-Trio aus der Region unter den Besten des Landes
- vor 3 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Die Wirtschaftskammer Steiermark und die „Steirische Wirtschaft“ haben auch heuer wieder die „Top 30 unter 30“ gewählt. Mit Laura Wissiak, Maximilian Suppan und Teo Stoisser schafften heuer auch drei Jungunternehmer aus der Region den Sprung auf die Liste der besten Jungunternehmer des Landes.
Leistung kennt kein Alter: Jahr für Jahr gründen junge Unternehmerinnen und Unternehmer in der Steiermark neue Betriebe, entwickeln innovative Geschäftsmodelle oder übernehmen Verantwortung in bestehenden Unternehmen. Die Besten von ihnen zeichnen die Wirtschaftskammer Steiermark und die Unternehmerzeitung „Steirische Wirtschaft“ – gemeinsam mit einer hochkarätig besetzten Expertenjury – auch heuer als die „Top 30 unter 30“ aus. „Die ,Top 30 unter 30‘ zeigen, dass unternehmerischer Mut und Verantwortung keine Frage des Alters sind. Sie erkennen Chancen und machen daraus erfolgreiche Unternehmen. Die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer zeigen, wie viel Innovationskraft und Unternehmergeist in dieser Generation stecken“, betonen WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und Mario Lugger, Chefredakteur der „Steirischen Wirtschaft“.

Technologie mit weltweiter Wirkung
Die hochkarätige Liste reicht vom Start-up-Gründer über die nächste Generation im Familienbetrieb bis hin zum erfolgreichen Handwerksunternehmer. In diesem Jahr finden sich darunter auch drei Jungunternehmer aus der Region. Laura Wissiak sorgt dabei weit über die Grenzen Österreichs hinaus für Aufmerksamkeit. Als Forschungschefin des von ihr mitgegründeten Unternehmens Hope Tech entwickelt die Leibnitzerin mit dem Assistenzsystem „Sixth Sense“ intelligente Technologien, die blinden und sehbehinderten Menschen mehr Orientierung und Selbstständigkeit ermöglichen. Das Start-up mit Standorten in London und Wien sammelte bereits mehrere Millionen Euro von Investoren ein. Zuletzt schaffte es Wissiak außerdem auf die europäische „Forbes Top 30“-Liste. „Ich würde nicht sagen, dass es mir leichter fällt als anderen – mein Gehirn ist einfach anders verdrahtet“, spielt die Südsteirerin auf den bei ihr diagnostizierten Autismus an. Diese nimmt sie auch zum Anlass, sich auf der weltgrößten Entwicklerkonferenz „WeAreDevelopers“ oder beim „Women Summit“ des US-Magazins „Forbes“ für Inklusion einzusetzen.

Nachfolge als Zukunftsprojekt
Mit Maximilian Suppan und Teo Stoisser stehen zwei Jungunternehmer der „Top 30 unter 30“ für die nächste Generation erfolgreicher Familienbetriebe. Suppan ist im regionalen Baumeisterbetrieb Partl Bau aufgewachsen und verantwortet heute als Prokurist unter anderem Einkauf, Organisation, Personal und Akquise. „Offiziell habe ich mit 14 Jahren zu arbeiten begonnen – inoffiziell natürlich schon viel früher“, lacht der Vogauer. Sein Ziel sei klar: den regionalen Arbeitgeber erfolgreich in die nächste Generation zu führen und gleichzeitig die Lehre sowie das Handwerk weiter zu stärken.

Generationenwechsel bei Druckguss Fink
Ebenfalls auf die Zukunft eines traditionsreichen Unternehmens setzt Teo Stoisser. Der Metallurge übernahm heuer von seinem Großvater den seit 1945 bestehenden Aluminium-Druckgussspezialisten Fink Druckguss in Leibnitz. Das Unternehmen fertigt Präzisionsteile unter anderem für die Elektronikindustrie und Medizintechnik. Davor hat Stoisser Metallurgie an der Montanuniversität Leoben und in St. Gallen studiert. „Mein Ziel ist es, das Unternehmen zukunftsfit aufzustellen“, gibt Stoisser die Marschrichtung vor.



