Verletzlichkeit und Verletzbarkeit: Anneliese Schrenk in der Galerie Marenzi
- 9. Sept. 2025
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Am Freitag, den 12. September eröffnet in der Galerie Marenzi eine Austellung einer der aussagekräftigsten Künstler:innen unserer Zeit: Anneliese Schrenk ist vom 13. September bis 25. Oktober mit Leder- und Metallobjekten sowie Foto- und Videoarbeiten zu Gast und liefert dabei Begegnungen, die unter die Haut gehen.
"Immer öfter..."
"Immer öfter fangen meine Gedanken die Vorstellung ein, dass Pflanzen, Dinge, Räume und Tiere die Zartheit der Menschen vermissen." Mit diesem anregenden Zitat lädt Anneliese Schrenk zur Eröffnung ihrer Ausstellung am Freitag, 12. September 2025 um 19 Uhr in der Galerie Marenzi ein. Seit vielen Jahren dient der Künstlerin sogenannte „Ausstoß-Haut“, also Leder, das im Verarbeitungsprozess aufgrund vielfältiger „Defekte“ nicht weiter verwendet wird, als Arbeitsmaterial. Aufgespannt auf Keilrahmen verziert sie diese "Haut" mit zarten Motiven, die an anatomische Zeichnungen der frühen Neuzeit erinnern.
Verletzlichkeit und Verletzbarkeit
Die Werke zeigen sowohl Schönheit als auch Grausamkeit und verbinden vielfältige Themen miteinander. Anneliese Schrenk arbeitet dabei nicht nur mit Leder, sondern auch mit Eisen- und Stahlinstrumente, wie man sie etwa bei der Schlachtung oder in der Tierhaltung findet. So entstehen Werke, die viele Deutungen zulassen - mal schmerzhaft und lustvoll zugleich, mal leise und poetisch. In der Galerie Marenzi gibt es neben Leder- und Metallobjekten auch erstmalig einige Foto- und Videoarbeiten zu sehen.
Eröffnung am 12. September
Begrüßung: Kurator Klaus-Dieter Hartl
Einführung: Günther Holler-Schuster (Universalmuseum Joanneum)
13. September - 25. Oktober 2025
Öffnungszeiten: samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr (an Feiertagen geschlossen) und nach telefonischer Vereinbarung: T +43.3452.765 06 oder 0664 17 39 219
Fotocredits: Anneliese Schrenk





