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Viele offene Fragen zur A9-Ausbaustudie


Eine umfassende Klärung offener Fragen: Das forderte Klubobfrau der Grünen, Sandra Krautwaschl im Vorfeld des Unterausschusses der A9. Es müssten weitere Expert:innen aus verschiedenen Fachbereichen miteinbezogen werden. Die Klubobfrau besteht weiters auf eine interdisziplinäre Betrachtung des Themas.

 

Viele offene Fragen für die Grünen

 

Ungeklärte Fragen gibt es im Ergebnisbericht zur A9-Ausbaustudie von der Landesregierung laut den Grünen einige. Diese setzen sich für eine zukunftsgewandte Bewertung des A9-Projekts ein. Es wäre fahrlässig, sich für ein millionenschweres Projekt derart stur einzusetzen, ohne dass die Folgen für die Steiermark bekannt seien, betont Sandra Krautwaschl und merkt auch an, dass seriöse Daten zu Auswirkungen auf Bodenschutz, Luftgüte oder Mobilitäts- und Klimaziele fehlen würden.

 

„Beispielsweise wurden die im Grazer Mobilitätsplan 2040 definierten Ziele überhaupt nicht berücksichtigt“, so Krautwaschl, „Ebenso wird praktisch eine Vollverbauung des Grazer Südens unterstellt, steuernde Maßnahmen wie etwa ein echtes Bodenschutzgesetz oder eine LKW-Maut auf Landesstraßen sowie weitere ÖV-Projekte auf Landesebene waren gar nicht Teil des Prüfungsauftrags.“

 

Das gesamte Spektrum der Möglichkeiten und Folgen betrachten

 

Ein Anliegen der Grünen ist es, erneut den Vorschlag zu mehr Realitätsnähe und Fokus auf verkehrstechnische Aspekte zu legen. Man müsse die gesamte Bandbreite von Möglichkeiten und Folgen beachten. Es sei unerlässlich, dass man die Zukunft der Steiermark in den Fokus nehme und Expert:innen aus verschiedenen Fachbereichen in die Debatte einbeziehe. „Nur so stellen wir sicher, dass wir Vor- und Nachteile abwägen können“, so Krautwaschl.

 

Abschließend betont die Grünen-Chefin, dass ihre Partei für Weiterentwicklung und verantwortungsbewusste, nachhaltige Projekte stehe. „Die Beantwortung offenere Fragen und die Einbindung weiterer Fachexpertinnen sind essentiell, wenn man ausgewogene und zukunftsorientierte Verkehrspolitik gewährleisten will“, so Sandra Krautwaschl.

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