top of page

Wie die KPÖ im Süden in die Landtagswahl gehen wird

  • 26. Okt. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Die steirische KPÖ-Spitzenkandidatin Claudia Klimt-Weithaler und KPÖ-Kandidat Max Zirngast.


Am 24. November werden die SteirerInnen einen neuen Landtag wählen. Die steiermarkweite Spitzenkandidatin Claudia Klimt-Weithaler und der KPÖ-Kandidat und gebürtige Leibnitzer Max Zirngast haben am 25. Oktober 2024 in Leibnitz ihre inhaltlichen Schwerpunkte und Wahlziele der KPÖ präsentiert.


Wohnen, Gesundheit und Pflege


Die zentralen Anliegen sind leistbares Wohnen und ein gutes öffentliches Gesundheits- und Pflegewesen. In beiden Bereichen konnte die KPÖ in den letzten Jahren bereits Verbesserungen durchsetzen. So wurde die steirische Wohnunterstützung nach 12 Jahren Untätigkeit erhöht und wertgesichert, nachdem die KPÖ eine Wohnpetition mit mehr als 12.500 Unterschriften an die Landesregierung übergeben hat. Auch die Erhöhung der Gehälter für KAGes-Pflegekräfte erfolgte auf Druck der KPÖ, die zahlreiche Protestaktionen organisiert und mehr als 11.000 Unterschriften für gute Pflege gesammelt hat.


Wahlziel ein Plus an Stimmen und Mandaten

 

„Schon als kleine Oppositionspartei haben wir der Landesregierung einige Verbesserungen abringen können: beim Wohnen, bei den Gehältern in der Pflege und in der elementaren Bildung, bei Sozialem. Was wäre erst möglich, wenn die KPÖ eine richtig starke Kraft im Landtag wird?“, so KPÖ-Klubobfrau und Spitzenkandidatin Klimt-Weithaler, die als Wahlziel ein Plus an Stimmen und Mandaten anstrebt.

 

Grundstücksspekulation in der Südsteiermark eindämmen


In der Region ortet die KPÖ in der Spekulation mit Grund und Boden ein großes Problem. „Während mit Grundstücken spekuliert wird und Chalet-Dörfer aus dem Boden schießen, wird das Leben für die Menschen in der Region zunehmend unleistbar. Junge Menschen können oft nicht in Ihren Heimatorten bleiben, weil Baugrund zu teuer ist. Wohnraum ist aber zum Wohnen da, nicht für Profitmacherei!“, so Max Zirngast, der im Wahlkreis 3 für die KPÖ antreten wird


 Die KPÖ hilft unbürokratisch


Weil sich kommunistische Mandatarinnen und Mandatare mit ihren Polit-Bezügen nicht von der arbeitenden Bevölkerung abheben wollen, gibt es bei der KPÖ schon seit 1998 eine Gehaltsobergrenze, die sich am mittleren Einkommen in Österreich orientiert – aktuell sind das 2.500 Euro. KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler gibt von ihrem Gehalt Monat für Monat alles darüber – rund 4.600 Euro – an Menschen weiter, die sich in finanziellen Notlagen befinden und zu ihr in die Sozialsprechstunden kommen. Auf diesem Weg konnte sie seit 2005 schon mit mehr als 730.000 Euro aus ihren Bezügen unbürokratisch helfen, etwa bei Mietrückständen, Heizkostennachzahlungen, kaputten Haushaltsgeräten, Schulausflügen oder Therapie-Selbstbehalten. Im Landtag ist die KPÖ die einzige Partei, die für eine Senkung der steirischen Polit-Bezüge gestimmt hat. „Uns geht es nicht um Posten und Ämter. Uns geht es um eine sozialere Steiermark, in der das Leben wieder leistbar ist“, bringt es die kommunistische Spitzenkandidatin auf den Punkt.

 

 

Fotocredit: KPÖ Steiermark

bottom of page