Wirtschaft, Jobs und Standort stehen 2026 für die Volkspartei im Fokus
- la6098
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Einen klaren Schwerpunkt auf Wirtschaft, Jobs und Standort legten zum Jahresauftakt 2026 hochrangige Vertreter der Steirische Volkspartei, Bezirk Leibnitz für die Volkspartei und die Teilorganisationen. Beim jüngsten Pressegespräch am 19. Jänner 2026 in der VP-Bezirksparteileitung Leibnitz standen aktuelle Herausforderungen für den Wirtschafts- und Industriestandort ebenso im Mittelpunkt wie die Frage, wie Arbeitsplätze gesichert und neue Perspektiven für Betriebe und Arbeitnehmer:innen geschaffen werden könnten.
Das Jahr der Wirtschaft
„Die Volkspartei hat sich immer schon stark um die Wirtschaft gekümmert. Die Industriestrategie legt den Fokus auf Wirtschaft und Wirtschaftsstandort. Beispiele dafür sind das den Stromtarif für die Wirtschaft senkende E-Wirtschaftsgesetz und das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz!“, erinnert der Leibnitzer VP-Bezirksparteiobmann NRAbg. Bgm. Joachim Schnabel.
„Die Steiermark ist ein Wirtschafts- und Industriebundesland“
„Unser Wohlstand, unsere Arbeitsplätze und unsere soziale Sicherheit entstehen durch eine starke Wirtschaft – von den Städten bis in den ländlichen Raum. Deshalb setzt die Steirische Volkspartei im Jahr 2026 einen klaren Schwerpunkt auf Wirtschaft, Jobs und Standort. Unser politischer Anspruch ist es, die finanzielle Handlungsfähigkeit zu sichern, gezielt in Arbeitsplätze, Innovation und Infrastruktur zu investieren und durch Reformen neue Chancen und Perspektiven für kommende Generationen zu eröffnen“, erläuterte NRAbg. Schnabel.
Der klare wirtschaftspolitische Kurs der Steirischen Volkspartei ziele darauf ab, so der VP-Bezirksobmann, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und neue Jobs zu schaffen. „Eine leistungsfähige Infrastruktur, gute Erreichbarkeit, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen sowie eine starke europäische und internationale Vernetzung sind dabei zentrale Erfolgsfaktoren“, meinte Schnabel weiter.
Optimismus und Ende des Schlechtredens
Was es jetzt brauche, so der steirische Nationalrat, sei Optimismus. Schließlich erwarte man ein Wirtschaftswachstum von 1,5 % für 2026 und ein „Anspringen des privaten Konsums“. „Wir haben in Österreich eine hohe Sparquote. Daher gibt es viele Rücklagen, die wieder investiert werden. Das sehen wir auch bereits bei den gestiegenen Kfz-Zulassungen!“, gibt sich Schnabel optimistisch. Es gelte nun, endlich mit dem „Schlechtreden“ aufzuhören. „Jammerei hat noch nie jemanden nach vorne gebracht!“, gab der Bezirksobmann zu bedenken.
Wok-Life-Balance gescheitert
Für Schnabel sei das ominöse Wok-Life-Balance gescheitert! „Jetzt muss wieder der Leistungsgedanken im Vordergrund stehen. Den Arbeit ist etwas Positives, wichtig für die Selbstverwirklichung und Eigenverantwortung und nicht die Abhängigkeit vom Staat!“, verlangte der Bezirksparteiobmann.
„Unproduktive Stunden sind ein Faktor für die Wirtschaft“
Eine zentrale Voraussetzung für einen wettbewerbsfähigen Standort und sichere Arbeitsplätze sei, so Schnabel weiter, ein funktionierendes und faires Sozialsystem. Leistung müsse sich lohnen – und Missbrauch dürfe nicht zur Belastung für Betriebe und ehrliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden. „Die WKO-Forderung, die Kontrolle der Krankenstände zu reformieren, gilt es zu unterstützen. Schärfere Kontrollen, klare Strafbestimmungen und ein besserer Datenaustausch sollten rasch umgesetzt werden. Missbrauch schadet uns allen und untergräbt das Vertrauen in unser System“, attestiert NRAbg. Schnabel. Auch Wirtschaftsbund-Bezirksobmann Dietmar Schweiggl unterstrich die Bedeutung verlässlicher wirtschaftlicher Rahmenbedingungen: „Gerade für Betriebe und Arbeitnehmer:Innen braucht es Planungssicherheit, stabile Rahmenbedingungen und eine Politik, die den Wirtschaftsstandort stärkt und Entwicklung ermöglicht.“
„Wenn´s der Wirtschaft gut geht, geht’s uns allen gut!“
Schweiggl erinnerte an den Slogan “Wenn`s der Wirtschaft gut geht, geht’s uns allen gut!“. Gerade die Südsteiermark, die einst als „Armenhaus der Steiermark“ galt, habe sich, so Schweiggl, prächtig entwickelt. „Wir haben 6.300 aktive Kammermitglieder und rund 2.600 Arbeitgeber-Betriebe im 88.000 Einwohner zählenden Bezirk Leibnitz, in dem es wichtige Arbeitsplätze gibt. Wir sind im Bezirk breit aufgestellt und stellen Leistung in den Vordergrund. Denn sie hat uns immer stark gemacht!“, so der „Mann der Wirtschaft“, der beschwor, dass es nun Konjunktur brauche, die von Standortpolitik unterstützt werden müsse. Auf jeden Fall sei nun die Sozialpartnerschaft gefordert. Die Demografie müsse im Auge behalten werden. Denn wenn die Konjunktur wieder anspringe, so Schweiggl, würde die Wirtschaft wieder dringend Arbeitskräfte brauchen. „Für unseren Wohlstand, den es auszubauen gilt. Ist der Export besonders wichtig. Schließlich wird jeder 2. Euro im Export erwirtschaftet!“, mahnte Schweiggl.
Wirtschaftsforum am 29. Jänner 2026
Im Ausblick verwies Schnabel auf das Wirtschaftsforum des Landtagsklubs der Steirischen Volkspartei am 29. Jänner 2026 in Graz, das den steiermarkweiten Auftakt für eine vertiefte Auseinandersetzung mit der wirtschaftlichen Zukunft des Landes bildet. Für den Bezirk Leibnitz werden laut Schnabel lokale Vertreter:innen aus Wirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Politik am 4. April 2026 beim lokalen Wirtschaftsforum über zentrale Fragen zu Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Standortqualität und sichere Jobs diskutieren.
Fotocredit: Heribert G. Kindermann





