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Zukunftsgespräch in Leibnitz: ÖAAB im Einsatz für Arbeitnehmer:innen

  • 13. Aug. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

In der Region nah dran an den Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: v.l. ÖAAB-Landesobmann Vizepräsident des Bundesrates Günther Ruprecht, ÖAAB-Bezirksobmann Walter Semlitsch, ÖAAB-Bezirksobmann-Stv. Markus Haberl, ÖAAB-Landesgeschäftsführer Lukas Tödling
In der Region nah dran an den Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: v.l. ÖAAB-Landesobmann Vizepräsident des Bundesrates Günther Ruprecht, ÖAAB-Bezirksobmann Walter Semlitsch, ÖAAB-Bezirksobmann-Stv. Markus Haberl, ÖAAB-Landesgeschäftsführer Lukas Tödling

Im Rahmen eines Zukunftsgesprächs mit der Landesleitung des ÖAAB Steiermark diskutierte die Bezirksgruppe Leibnitz aktuelle Herausforderungen und konkrete Maßnahmen für arbeitende Menschen in der Region.


Faire Bedingungen für Berufstätige, soziale Gerechtigkeit und die Sicherung des Lebensstandards in der Steiermark – dafür setzt sich der steirische ÖAAB ein. In der Region rund um Leibnitz betrifft dies unter anderem den Ausbau der A9 oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.


Steirisch-kärntnerische Ticketallianz

Ein weiteres verkehrspolitisches Thema stellt die Koralmbahn dar, die ab Dezember in Betrieb gehen soll. „Davon wird der gesamte Süden Österreichs und damit auch unser Bezirk enorm profitieren. Es fehlt aber immer noch ein bundesländerübergreifendes Ticket“, so ÖAAB-Bezirksobmann Walter Semlitsch. Einen Lösungsansatz hierzu legte der ÖAAB bereits vor: Eine Erweiterung des steirischen Verkehrsbundes und eine „Strichlinie“ würde Fahrten mit steirischen Tickets bis nach Klagenfurt ermöglichen. Auch auf Kärntner Seite sei eine solche Lösung zu empfehlen.


Flexibler Ausstieg aus dem Berufsleben

Schrittweise aus dem Berufsleben aussteigen und trotzdem keine Abstriche bei der Vollpension machen –  das ist durch die Teilpension möglich, die ebenfalls ein zentrales Thema des Gesprächs war. „Die Teilpension schafft eine Win-Win-Situation: Für die Menschen UND für das Pensionssystem. Wir stehen für Verlässlichkeit und halten, was wir versprechen. Statt das gesetzliche Antrittsalter zu erhöhen, setzen wir lieber auf Maßnahmen wie die neue Teilpension, um das faktische Pensionsantrittsalter sozialverträglich anzuheben und so dem gesetzlichen anzugleichen“, erläutert ÖAAB-Landesobmann Günther Ruprecht. Wer einen Pensionsanspruch etwa auf Regelpension oder Korridorpension hat, kann künftig die Arbeitszeit um 25, 50 oder 75% reduzieren und erhält anteilig Pension. Der Rest verbleibt im Pensionskonto. Beiträge fließen weiter ins System und die spätere Vollpension steigt dadurch an. „Wer länger arbeiten will, soll dabei unterstützt werden“, ergänzt Ruprecht.


„Leistung muss sich lohnen“

Besonders im Mittelpunkt steht für den ÖAAB auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Nur so bleibt unsere Region auch für junge Familien attraktiv“, betont ÖAAB-Bezirksobmann-Stv. Markus Haberl. Die Bezirksgruppe setzt sich etwa für flexiblere Arbeitszeitmodelle, mehr Kinderbetreuungsangebote und wohnortnahe Beschäftigungsmöglichkeiten ein. Haberl hält fest: „Das gemeinsame Credo, Leistung muss sich lohnen‘ gilt mehr denn je. Deshalb fordern wir gezielte Steueranreize für Berufstätige, die täglich vollen Einsatz bringen.“


Erleichterungen für Pendler:innen und Handwerker:innen

Zudem präsentierte der ÖAAB im Rahmen des Gesprächs einen konkreten politischen Erfolg: Montagefahrzeuge für den Weg vom Wohn- zum Arbeitsort bleiben weiterhin sachbezugsbefreit. Ein solcher wäre laut ÖAAB ein erheblicher finanzieller Nachteil für Arbeitnehmer:innen, besonders im handwerklich-technischen Bereich. Trotz Budgetsanierung konnte außerdem ein Erfolg für Pendler:innen erzielt werden: Der Pendlereuro wurde verdreifacht. 


Fotocredits: ÖAAB

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