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Zwei Steirerinnen werden Weltmeisterinnen im Voltigieren

  • 6. Aug. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Flora Maurer und Larissa Jöbstl
Flora Maurer und Larissa Jöbstl

Die zwei Steirerinnen Flora Maurer und ihre Pas de deux Partnerin Larissa Jöbstl wurden am 2.8.2025 bei den Weltmeisterschaften in Stadl Paura Weltmeisterinnen im Voltigieren.

 

2013 hatten Österreichs Voltigierer die Rekordzahl von 8 Medaillen geholt, 2025 konnten die rot-weiß-rot Athleten mit 9 Medaillen (3x Gold, 3x Silber, 3x Bronze) ihren eigenen Rekord jedoch toppen.

 

„Ein historisches Ergebnis für Österreich, von dem ich nicht zu träumen gewagt hätte. 4 Medaillen hatte ich mir schon erhofft, aber diesmal haben Österreichs Voltigierer: innen sich selbst übertroffen mit 9 Medaillen und sogar drei in Gold! Das ist beispiellos im Pferdesport würde ich sagen“, so Equipe-Chef Manfred Rebel, der bereits seit 29 Jahren österreichischer Bundesreferent ist.


Insgesamt gingen vier WM-Medaillen an die U18-Athleten: Gold an das Juniorenteam aus Wildegg (NÖ) und an das Pas de deux Flora Maurer & Larissa Jöbstl (ST), sowie Silber und Bronze im Einzel der Damen an Clara Ludwiczek (T) und Fanny Seidl (S). In der Klasse der Young Vaulter (U21) gingen WM-Gold und Silber an Anna Weidenauer (NÖ) und Leonie Koller (T). In der Allgemeinen Klasse sorgte Philip Clement mit EM-Bronze für die erste Medaille bei den Herren seit 2013. Cornelia Pikl, Philip Clement und das Team Seefeld ergatterten gemeinsam noch eine EM-Silbermedaille.


Zehn Pas de deux aus acht Nationen waren bei den Junioren am Start. Nach der ersten von zwei Küren führten Flora Maurer und Larissa Jöbstl mit einer Note von 8,144 und haben damit bereits einen Vorsprung von rund sechs Zehntel.


Für die 17-jährige Flora Maurer ist es der zweite Start bei einem Junioren-Championat. Im Vorjahr konnte sie mit ihrer damaligen Partnerin bei der EM in Bern den 6. Platz erreichen. Die 15-jährige Larissa Jöbstl, die das erste mal 2024 dabei war, ist somit Championatsneuling.


„Ich habe gewusst, dass die beiden gut sind, aber dass sie sich gleich so hervorragend präsentieren, war dann doch eine kleine Überraschung. Im Pas de deux war im Vorfeld noch nicht ganz klar, wo wir im internationalen Vergleich stehen – aber derzeit sieht es sehr gut aus, würde ich sagen“, fasst Rebel zusammen.

 

Fotocredits: © FEI/Lukasz Kowalski

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