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Bundesregierung legt in Sachen Pflege ein weiteres Paket vor



Pflegende Angehörige sollen durch neue Maßnahme der österreichischen Bundesregierung weiter gestärkt werden.

Zum dritten Mal in Folge legt die österreichische Bundesregierung nach 2022 und 2023 nun ein weiteres Paket zur Pflege vor. ÖVP-Nationalratsabgeordneter Joachim Schnabel bezeichnet das neue Paket als „weitere wichtige Weiterentwicklung für eine sichere Pflege, die auch vielen betroffenen Familien in der Südweststeiermark positive Effekte bringen wird.“


Nach 20 Maßnahmen im Jahr 2022 und 18 weiteren im Jahr 2023 wurden am 29. Mai 2024 erneut fünf Schwerpunkte im Rahmen des Pflegepakets von der Regierung beschlossen.


Fünf neue Maßnahmen


Eine der zentralen Neuerungen ist die Erweiterung des Pflegestipendiums, das künftig auch für das Studium an Fachhochschulen verfügbar sein wird, eine schnellere Anerkennung ausländischer Abschlüsse von diplomiertem Pflegepersonal, eine zentrale Anlauf- und Servicestelle für Antragsteller, Arbeitgeber und Fachhochschulen geschaffen werden sowie die Schaffung bundesweiter Standards für Sozialbetreuungsberufe sowie die Erweiterung der Kompetenzen von Heimhilfen angestrebt.


Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige

Eine wesentliche Neuerung wird es für pflegende Angehörige geben. Künftig erhalten diese bereits ab dem ersten Tag finanzielle Unterstützung für eine Ersatzpflege. Dies ermöglicht pflegenden Angehörigen, sich etwa einen Tag in der Woche „frei zu nehmen“. Die Förderung variiert je nach Pflegestufe zwischen 1.200 und 2.500 Euro pro Jahr. Zudem wird der Bezieherkreis um Lebensgefährten, Pflegeeltern sowie Tanten und Onkel erweitert.

„Wir wissen, dass der Bedarf an Pflege immer weiter zunehmen wird. Dafür wollen wir die bestmöglichen Rahmenbedingungen schaffen. Allein in unserem Bezirk ist eine Vielzahl von Familien mit dem Thema Pflege konfrontiert. Deshalb wurde in den letzten zwei Jahren die Pflege in Österreich mit 43 Maßnahmen auf neue und solide Beine gestellt“, so NRAbg. Bgm. Joachim Schnabel.


Fotocredit: Steirische Volkspartei, Bezirk Leibnitz/Michaela Lorber

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