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Khom: „Günstige, sichere und nachhaltige Energieversorgung ist entscheidende Zukunftsfrage!“

  • la6098
  • 4. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit



Zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt fand gestern (3.12.) im Landtag Steiermark eine Enquete statt. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten das Thema Energieversorgung in der Steiermark vollumfänglich, um künftige Schritte zu formulieren.


„Energiepolitik ist Standortpolitik: Wenn wir die produzierende Wirtschaft, das Gewerbe und die energieintensive Industrie bei uns im Land halten und weiterentwickeln wollen, ist die günstige, sichere und nachhaltige Energieversorgung eine entscheidende Frage“, betont Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom und sagt weiter: „Mit der Erzeugung von regionaler Energie betreiben wir praxistauglichen Klimaschutz, erhöhen die regionale Wertschöpfung und sichern bzw. schaffen steirische Arbeitsplätze. Das ist die Basis für einen wirtschaftlichen Aufschwung, den wir dringend voranbringen müssen. Egal ob Strom oder Wärme: Es braucht Rahmenbedingungen, die Investitionen anregen und auf den Boden bringen.“


Für die Steirische Volkspartei ist klar, dass aus der Enquete nächste konkrete Schritte folgen müssen, die folgende zentrale Ziele verfolgen:


  • Energieversorgung sichern: Versorgungssicherheit zu jeder Tages- und Jahreszeit muss oberste Priorität haben – für Betriebe, Gesundheitseinrichtungen, Landwirtschaft, Industrie und für die Haushalte der Steirerinnen und Steirer

  • Ausbau erneuerbarer Energie mit Mut und Hausverstand: Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft, Biomasse und Geothermie sollen sinnvoll weiter ausgebaut werden und uns verlässlich mit heimischer Energie versorgen.

  • Regionalität stärken und Arbeitsplätze sichern: Energieproduktion soll in der Region bleiben, damit Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Unabhängigkeit gestärkt werden.

  • Netzausbau beschleunigen: Für die Energiewende braucht es unbedingt leistungsfähige Netzinfrastruktur und ausreichende Speichermöglichkeiten. Alle Ebenen müssen Hürden abbauen und Verfahren deutlich beschleunigen.

  • Technologieoffenheit statt Ideologie und Denkverbote: Wasserstoff, Speicher, Fernwärme, Biogas und neue Effizienz-Technologien tragen gemeinsam zu einer vollumfänglichen Energiewende bei. Verbote und politische Scheuklappen müssen aus dem Weg geräumt werden.

  • Inflation bekämpfen, günstiger Strom für die Steirer: Die Steierinnen und Steirer müssen zu Profiteuren der Energiewende werden. Planungssicherheit und leistbare Energiepreise stehen im Fokus.

  • Wissen in die Regionen bringen: Die Ergebnisse und vor allem das geteilte Wissen der Enquete sollen nicht im Landtag liegen bleiben. Ziel ist es, die Erkenntnisse in alle Bezirke zu tragen und dort praxisnahe Lösungen zu stärken.

Energielandesrätin Simone Schmiedtbauer fordert mehr Verantwortung in der Energiepolitik und eine stärkere Unabhängigkeit von ausländischen Energielieferungen. Die Steiermark setze bereits auf Spitzentechnologien für saubere Energie. Künftige Investitionen sollen verstärkt in regionale Wertschöpfung und erneuerbare Energie fließen. Schmiedtbauer drängt auf einen raschen Ausbau von Biomasse, Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft und Geothermie sowie auf Zustimmung zum Elektrizitätswirtschaftsgesetz, um eine sichere und leistbare Energieversorgung zu gewährleisten.

Fotocredits: © Landtagsklub der StVP

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