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Steirischer Seniorenbund begrüßt Beschluss der Aktivpension als Meilenstein

vor 8 Stunden
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Der Steirische Seniorenbund zeigt sich erfreut über den Beschluss der neuen Aktivpension, die mit 1. Jänner 2027 in Kraft tritt. "Das ist ein großer Erfolg und die Umsetzung einer langjährigen Forderung des Seniorenbundes", betont Landesobmann Bundesrat Ernest Schwindsackl.


Die Aktivpension schafft deutlich attraktivere Rahmenbedingungen für Menschen, die über das Regelpensionsalter hinaus arbeiten möchten. Künftig können bis zu 15.000 Euro pro Jahr (1.250 Euro monatlich) durch einen neuen Aktivitätsfreibetrag steuerfrei verdient werden. Zudem fallen die Pensionsversicherungsbeiträge für Beschäftigte im Pensionsalter weg. Das Modell gilt sowohl für Personen, die ihren Pensionsantritt aufschieben, als auch für Pensionistinnen und Pensionisten, die neben der Pension einer Beschäftigung nachgehen. Dabei wird nicht zwischen selbstständiger und unselbstständiger Tätigkeit unterschieden. Voraussetzung für den vollen Freibetrag sind mindestens 40 Versicherungsjahre, wobei für Frauen eine Einschleifregelung bis 2033 gilt, beginnend mit 34 Versicherungsjahren.


"Wir haben uns jahrelang dafür eingesetzt, dass Menschen, die gerne länger arbeiten möchten, dafür nicht bestraft, sondern belohnt werden. Jetzt bleibt endlich mehr Netto vom Brutto übrig. Das ist ein wichtiges Signal: Wer seine Erfahrung und sein Wissen weiter einbringen will, soll davon profitieren. Die Aktivpension ist ein Angebot, kein Zwang. Wer in Pension gehen möchte, kann das selbstverständlich tun. Aber wer weitermachen will – und das sind viele – bekommt nun faire Rahmenbedingungen. Das stärkt nicht nur die persönliche Situation der Menschen, sondern hilft auch unserem Wirtschaftsstandort in Zeiten des Fachkräftemangels“, so Bundesrat Ernest Schwindsackl, Landesobmann des Steirischen Seniorenbundes.


Fotocredits: © ÖVP Christian Georgescu

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