Gewalt an Frauen: Grüne fordern Landesregierung zum Handeln auf
- la6098
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Angesichts der Häufung von Femiziden berufen die steirischen Grünen in der Landtagssitzung am kommenden Dienstag eine Aktuelle Stunde ein und mahnen die Politik, nicht direkt zur Tagesordnung überzugehen.
Gewalt an Frauen ist ein gravierendes gesellschaftliches Problem, dem wir als Gesellschaft gemeinsam entgegentreten müssen. Klubobfrau Sandra Krautwaschl begründet, warum die Politik nach den jüngsten Femiziden nicht zur Tagesordnung übergehen darf: „Wir müssen jetzt alles in unserer Macht Stehende tun, um die Selbstverständlichkeit von Männergewalt zu durchbrechen und weitere Morde an Frauen zu verhindern. Frauen haben das Recht auf ein gewaltfreies Leben.“
Handeln, bevor es zu spät ist
Dafür sind aus Sicht der Grünen deutliche Nachbesserungen im Gewaltschutz notwendig: Es braucht eine Intensivierung der Präventionsarbeit und eine ausreichende finanzielle Absicherung von Bewusstseinsbildung sowie Gewaltschutzmaßnahmen. „Die Gesellschaft muss unmissverständlich klarstellen: Jede Form von Gewalt ist inakzeptabel. Die Politik ist auf allen Ebenen gefordert, um Frauen nachhaltig vor Gewalt zu schützen. Frauenleben dürfen nicht weiter von politischen Versäumnissen abhängig sein“, so Klubobfrau Krautwaschl abschließend.
Aktuelle Stunde „Gewalt an Frauen stoppen – jetzt handeln!“
Auf Antrag der steirischen Grünen wird es kommenden Dienstag ein Aktuelle Stunde zum Thema „Gewalt an Frauen stoppen – jetzt handeln!“ geben. In ihrem Antragsschreiben betonen die Parteimitglieder zusätzlich die Verantwortung der Medien, Vorfälle, wie jene der letzten Tage, nicht zu relativieren. Denn Sprache prägt unsere Wahrnehmung und kann damit einen wesentlichen Beitrag zum Kampf gegen Gewalt an Frauen beitragen.
Fotocredits: © Puhek





